Wer sind die Ansprechparter?

Seit dem Schuljahr sind Frau Bettina Schwachhofer, Frau Melanie Graf und Frau Eveline Stieglmaier vom Förderzentrum Landsberg bei uns mit einem festen Stundenplan bei uns an der Schule.

Was ist Inklusion?

Inklusion – Was ist das eigentlich? Viele Menschen haben den Begriff schon gehört. Aber was genau steckt dahinter? Und was bedeutet Inklusion für jeden von uns persönlich?

Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.

In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Jeder ist willkommen. Und davon profitieren wir alle: zum Beispiel durch den Abbau von Hürden, damit die Umwelt für alle zugänglich wird, aber auch durch weniger Barrieren in den Köpfen, mehr Offenheit, Toleranz und ein besseres Miteinander.

Das Schulprofil Inklusion an der Grund- und Mittelschule Weil

Vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention von 2009 und dem damit verbundenen Auftrag „Inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen“ (Art.2 Bayerisches Erziehungs- und Unterrichtsgesetz) erfolgte im Schuljahr 2014/15 die Ernennung der Grundschule Weil zur Schule mit dem Schulprofil Inklusion. Die Grundschule macht sich seitdem das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf zur besonderen Aufgabe. Zum Schuljahr 2016/17 wurde auch die Mittelschule Weil mit dem Profil ausgezeichnet, so dass die inklusive Schulentwicklung Aufgabe der gesamten Schulgemeinschaft ist.

Vom Kultusministerium werden der Schule dafür zusätzliche Lehrerstunden genehmigt, die weitere Förderstunden und Differenzierungsmaßnahmen ermöglichen. Ferner sind zwei Lehrkräfte der Sonderpädagogik mit je 13 Stunden an der Schule tätig, als Ansprechpartnerinnen für Lehrkräfte und Eltern, Diagnostik, Förderung und gemeinsame Unterrichtsgestaltung.

Alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf konnten in den Klassen mit zusätzlichen Lernangeboten unterstützt und gefördert werden. Diese Begleitung erfolgte je nach Bedarf und Möglichkeiten im Rahmen des Klassenunterrichts, in Einzel- oder Kleingruppenarbeit. Auch klassenübergreifende Fördereinheiten konnten bereits angeboten werden und sollen im kommenden Schuljahr bei Bedarf verstärkt Berücksichtigung finden. Von diesen Lernangeboten profitieren auch Kinder ohne diagnostizierten sonderpädagogischen Förderbedarf, denn auch sie können an diesen Maßnahmen teilnehmen, wenn es die Lernsituation erfordert.

Durch die Möglichkeit, die Lernzielgleichheit aufzuheben und nach individuellem Tempo ohne Notendruck zu lernen und zu arbeiten, konnten die Schülerinnen und Schüler Erfolge erleben, neuen Mut fassen, sich erneut ihren Lernaufgaben widmen und so Fortschritte erzielen.

Die offene Thematisierung des „Anders-Seins“ eines jeden Menschen wirkt sich positiv auf das Klima in den Klassen aus und erhöht die gegenseitige Akzeptanz.

So hat es angefangen

Nachdem wir an unserer Schule zunehmend mit der Problematik konfrontiert wurden, dass Kinder mit einem Handicap zu uns kamen, bewarben wir uns zunächst für die Grundschule für das Schuljahr 2014/15 um das Label „Inklusionsschule“.
Tatsächlich waren wir eine der ausgewählten Schulen und dürfen uns seitdem über zusätzliche 10 Lehrerwochenstunden freuen sowie über einen ausgebildeten Förderschullehrer, der 13 Stunden pro Woche in unserer Schule ist.

Zum einen die große Kompetenz des Förderschullehrers, zum andern aber auch die Möglichkeiten der individuellen Förderung durch die zusätzlichen Lehrerstundenerleichtern die Umsetzung des Inklusionsgedankens enorm.

Wir waren uns sehr schnell einig darin, dass wir diese Vorteile auch gerne in unserer Mittelschule hätten. Und im Schuljahr 2016/17 wurde auch der Mittelschule das begehrte Inklusionslabel verliehen.

Konkrete Umsetzung

Alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf konnten zunächst in den Klassen 1 bis 4, zwei Jahre später dann auch in den Klassen 5 bis 10, mit zusätzlichen Lernangeboten unterstützt und gefördert werden. Diese Begleitung erfolgt je nach Bedarf und Möglichkeiten im Rahmen des Klassenunterrichts, in Einzel- oder Kleingruppenarbeit. Auch klassenübergreifende Fördereinheiten können angeboten werden und sollen in den kommenden Schuljahr bei Bedarf verstärkt Berücksichtigung finden. Von diesen Lernangeboten profitieren auch Kinder ohne diagnostizierten sonderpädagogischen Förderbedarf, denn auch sie können an diesen Maßnahmen teilnehmen, wenn es die Lernsituation erfordert.

Durch die Möglichkeit, die Lernzielgleichheit aufzuheben und nach individuellem Tempo ohne Notendruck zu lernen und zu arbeiten können die Schülerinnen und Schüler Erfolge erleben, neuen Mut fassen, sich erneut ihren Lernaufgaben widmen und so Fortschritte erzielen.

Die offene Thematisierung des „Anders-Seins“ eines jeden Menschen wirkt sich positiv auf das Klima in den Klassen aus und erhöht die gegenseitige Akzeptanz.

Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen

Zu Beginn des Schuljahres 2016/17 galt es zunächst alle zu inkludierenden Schülerinnen und Schüler genau zu erfassen. Das Inklusionsteam formulierte einen Fragebogen, welcher an die Klassenleiter ausgegeben wurde. Seitdem wird diese Abfrage fortlaufend weitergeführt und der Inklusions-Ordner ergänzt bzw. aktualisiert.

Im Rahmen einer schulinternen Lehrerfortbildung zum Thema „Inklusion: Hintergründe, Möglichkeiten, Grenzen“ wurden zu außerdem Handlungsfelder erarbeitet. Im weiteren Verlauf definierten die Kollegen der Steuergruppe in Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Sonderpädagoginnen Zielformulierungen und passende Maßnahmen. Dabei flossen auch Zielvereinbarungen aus dem vergangenen Schuljahr mit ein.

Bei Treffen der Steuergruppe, angeleitet von Frau Kluge, wurde regelmäßig gemeinsam reflektiert und weitere mögliche Handlungsfelder erörtert. Aus dieser Arbeit heraus entstanden weitere Zielsetzungen, vor allem im Bereich Soziales Lernen.

Ausblick

Wir lernen in der Umsetzung des Inklusionsgedankens täglich dazu und versuchen an den verschiedenen Stellschrauben zu justieren, um das Optimale an Förderung für die uns anvertrauten Kinder mit körperlichen, geistigen oder seelischen Handicaps zu schaffen.

Eine wichtige und schwierige Aufgabe wird in den nächsten Jahren sein, die Benotung und die Art von Nachteilsausgleichen zu strukturieren.

Aktuelles

Dieser Bereich wird gerade überarbeitet.

Fragen zum Thema Inklusion richten Sie bitte an: inklusion@weil.schule